Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

PodoLoft – Podologische Praxis
Inhaberin: Sophie Barthel
Fritz-Reuter-Straße 14, 07551 Gera
0365 77358738
podoloft@outlook.de
www.podoloft.de

Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Behandlungen und Leistungen der podologischen Praxis PodoLoft, soweit nicht im Einzelfall ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(2) Mit der Vereinbarung eines Behandlungstermins erkennt die Patientin bzw. der Patient diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen an. Die AGB werden vor bzw. bei der Terminvereinbarung zugänglich gemacht.

(3) Ergänzend gelten die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über den Behandlungsvertrag (§§ 630a ff. BGB).

§ 2 Terminvereinbarung

(1) Termine können persönlich, telefonisch, per E-Mail oder über das auf der Website angebotene Online-Terminbuchungssystem vereinbart werden.

(2) Bei einer Online-Terminbuchung erhält die Patientin bzw. der Patient nach Abschluss der Buchung eine Terminbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse, sofern das verwendete Buchungssystem eine solche Bestätigung vorsieht.

(3) Ein Behandlungstermin wird grundsätzlich individuell für die jeweilige Patientin bzw. den jeweiligen Patienten reserviert.

(4) Die Praxis behält sich vor, Termine in begründeten Fällen zu verschieben oder abzusagen. Bereits vereinbarte Termine werden in diesem Fall nach Möglichkeit zeitnah durch einen Ersatztermin ersetzt.

§ 3 Behandlung und Mitwirkungspflichten

(1) Die Behandlung erfolgt auf Grundlage des zwischen Praxis und Patientin bzw. Patient geschlossenen Behandlungsvertrages sowie – soweit vorhanden – einer ärztlichen Heilmittelverordnung.

(2) Patientinnen und Patienten sind verpflichtet, der Praxis für die Behandlung relevante Angaben zu ihrem Gesundheitszustand, bekannten Erkrankungen, Allergien, Medikamenten, Durchblutungs- oder Empfindungsstörungen sowie sonstigen für die Behandlung bedeutsamen Umständen wahrheitsgemäß mitzuteilen.

(3) Änderungen des Gesundheitszustandes oder neu auftretende Beschwerden, die für die Behandlung von Bedeutung sein können, sind der Praxis vor der Behandlung mitzuteilen.

(4) Bei gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten erfolgt die Behandlung auf Grundlage der jeweils geltenden gesetzlichen und vertraglichen Bestimmungen. Podologische Therapie ist als Heilmittel nur unter den hierfür geltenden Voraussetzungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnungsfähig.

§ 4 Ärztliche Verordnung und Kassenleistungen

(1) Bei Behandlungen aufgrund einer ärztlichen Heilmittelverordnung ist die Patientin bzw. der Patient dafür verantwortlich, eine gültige und ordnungsgemäß ausgestellte Verordnung rechtzeitig vorzulegen.

(2) Die Behandlung richtet sich nach den auf der Verordnung enthaltenen Angaben sowie den jeweils geltenden gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben.

(3) Soweit gesetzlich vorgesehene Zuzahlungen zu leisten sind, werden diese entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen erhoben.

(4) Sollte eine Behandlung aufgrund einer ungültigen, fehlerhaften oder nicht abrechnungsfähigen Verordnung nicht mit der gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet werden können, kann die Praxis die Patientin bzw. den Patienten hierüber informieren und – soweit rechtlich zulässig und vorher entsprechend vereinbart – eine private Abrechnung anbieten.

§ 5 Privatleistungen und Selbstzahlerleistungen

(1) Leistungen, die nicht von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen werden, sind von der Patientin bzw. dem Patienten selbst zu tragen.

(2) Vor Durchführung einer kostenpflichtigen Selbstzahlerleistung wird die Patientin bzw. der Patient grundsätzlich über die entstehenden Kosten informiert.

(3) Soweit eine individuelle Vereinbarung über Art und Preis einer Selbstzahlerleistung getroffen wurde, geht diese der allgemeinen Preisangabe vor.

§ 6 Terminabsagen und nicht wahrgenommene Termine

(1) Vereinbarte Behandlungstermine sollen so früh wie möglich abgesagt oder verschoben werden, wenn sie nicht wahrgenommen werden können.

(2) Die Absage kann telefonisch, per E-Mail oder – sofern vom Online-Buchungssystem angeboten – über die entsprechende Stornierungsfunktion erfolgen.

(3) Bei nicht rechtzeitig abgesagten oder ohne Absage nicht wahrgenommenen Terminen kann der Praxis ein Anspruch auf Ersatz des tatsächlich entstandenen Schadens zustehen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

(4) Ein Anspruch besteht insbesondere nur, soweit die für die Patientin bzw. den Patienten reservierte Behandlungszeit nicht anderweitig vergeben werden konnte und der Praxis hierdurch ein nachweisbarer Schaden entstanden ist.

(5) Der Patientin bzw. dem Patienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(6) Die Praxis ist berechtigt, einen ausgefallenen Termin anderweitig zu vergeben, sofern dies noch möglich ist.

§ 7 Verspätungen

(1) Bei verspätetem Erscheinen kann sich die für die Behandlung zur Verfügung stehende Behandlungszeit entsprechend verkürzen, sofern dadurch nachfolgende Termine nicht beeinträchtigt werden können.

(2) Ist eine ordnungsgemäße Behandlung aufgrund der Verspätung nicht mehr möglich, kann der Termin als nicht wahrgenommen gelten. Eine mögliche Kostenfolge richtet sich nach § 6 dieser AGB.

§ 8 Behandlungsausschluss und Behandlungsabbruch

(1) Die Praxis kann eine Behandlung ablehnen oder abbrechen, wenn eine sichere und fachgerechte Durchführung aufgrund des Gesundheitszustandes, einer akuten Erkrankung, einer Verletzung, einer Infektion oder aus sonstigen fachlichen Gründen nicht möglich ist.

(2) Dies gilt insbesondere, wenn eine ärztliche Abklärung erforderlich ist oder die Durchführung der podologischen Behandlung eine gesundheitliche Gefährdung darstellen könnte.

(3) Eine bereits erbrachte und vereinbarte Leistung bleibt hiervon unberührt.

§ 9 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Die jeweils gültigen Preise für private Leistungen werden vor Ort bzw. über die jeweils gültige Preisliste bekannt gegeben.

(2) Rechnungen und private Leistungen sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, unmittelbar nach der Behandlung bzw. innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist zu begleichen.

(3) Die Praxis akzeptiert die jeweils angebotenen Zahlungsmöglichkeiten.

§ 10 Datenschutz

(1) Im Rahmen der Terminvereinbarung und Behandlung werden personenbezogene Daten verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt nach den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.

(2) Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der auf der Website veröffentlichten Datenschutzerklärung.

(3) Die Datenschutzerklärung ist Bestandteil der Informationen der Praxis, jedoch nicht Bestandteil dieser AGB.

§ 11 Haftung

(1) Die Praxis haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen.

(2) Eine Haftungsbeschränkung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, erfolgt nicht.

(3) Im Übrigen gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen.

§ 12 Änderungen der AGB

(1) Die Praxis kann diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändern, soweit dies aufgrund gesetzlicher Änderungen, organisatorischer Erfordernisse oder sonstiger sachlicher Gründe erforderlich ist.

(2) Für bereits vereinbarte Behandlungen gelten grundsätzlich die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses einbezogenen Bedingungen, soweit gesetzlich nichts anderes vorgeschrieben ist.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(2) An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.


PodoLoft – Podologische Praxis
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